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Saisonstart in der 2. PCH Bundesliga: Tigers starten mit Kampfgeist in Berlin

Zum Auftakt ging es gegen München, einen Gegner, der erst in der vergangenen Saison aus der höheren Spielklasse abgestiegen war. Sportlich mussten sich die Tigers zunächst mit 0:6 geschlagen geben. Nach dem Spiel stellte sich jedoch heraus, dass beim Gegner ein Regelverstoß vorlag. Der eingelegte Protest war erfolgreich, sodass die Partie rückwirkend mit 3:0 für die Tigers gewertet wurde. Ein wichtiger Erfolg, der direkt zum Saisonstart wertvolle Punkte sicherte.

Im zweiten Spiel stand die Partie gegen Bochum an.

 Hier trafen die Tigers auf einen sehr starken Gegner, der ebenfalls 1. Liga Erfahrung hat. Am Ende mussten sich die Tigers deutlich mit 1:16 geschlagen geben. 

Zum Abschluss des Spieltags wartete Gastgeber Berlin. Gegen einen erneut starken Gegner mussten die Tigers eine 1:11-Niederlage hinnehmen. Besonders bitter: Zur Halbzeit stand es noch 1:3, ehe ab diesem Zeitpunkt zusätzliche Schwierigkeiten auftraten. Beim stärksten Spieler Khalid gab es Probleme mit den Batterien, was sich im weiteren Spielverlauf deutlich bemerkbar machte. Trotz des deutlichen Endergebnisses kämpfte die Mannschaft bis zur letzten Minute.

Trotz der beiden deutlichen Niederlagen überwiegt bei den Tigers der positive Blick nach vorne. Der nachträgliche Sieg gegen München zeigt, dass das Team auch in dieser Saison konkurrenzfähig sein kann. Gleichzeitig wurde deutlich, in welchen Bereichen in Zukunft weiter gearbeitet werden muss.

Mit viel Kampfgeist, Teamzusammenhalt und der Hoffnung auf eine breitere Besetzung blicken die Tigers nun motiviert auf die nächsten Spieltage der 2. PCH Bundesliga.

In stillem Gedenken an Michel Vuylsteke

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Michel Vuylsteke, der viel zu früh von uns gegangen ist.

Michel war nicht nur Sonderschullehrer mit Herz und Engagement, sondern auch ein Mensch, der Chancen gesehen hat, wo andere Grenzen wahrnahmen. Sein Einsatz, seine Offenheit und seine Begeisterung für inklusiven Sport haben Spuren hinterlassen – bei seinen Schülern, im Kollegium und weit darüber hinaus.

Bereits im Sportunterricht brachte Michel einigen seiner Schüler das Elektro-Hockey näher und nahm mit ihnen an ersten Turnieren teil. Aus dieser Erfahrung wuchs eine Idee, die ihm besonders am Herzen lag: die Gründung eines eigenen Vereins. Mit der Unterstützung der Frida-Kahlo-Schule in Sankt Augustin, an der Michel tätig war, wurde diese Vision Wirklichkeit. Die Nutzung der Turnhalle für das Training sowie des Schulbusses für Auswärtsfahrten schuf die Grundlage für den Elektro-Hockey Club St. Augustin.

Der Verein besteht größtenteils aus Schülerinnen und Schülern der Frida-Kahlo-Schule, ist jedoch offen für alle Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung im Alltag meist auf einen (elektrischen) Rollstuhl angewiesen sind. Diese Offenheit, dieser Gedanke von Gemeinschaft und Teilhabe, trägt ganz klar Michels Handschrift.

Wir sind dankbar für alles, was Michel angestoßen und ermöglicht hat. Sein Engagement, seine Menschlichkeit und seine Vision leben im Elektro-Hockey Club St. Augustin weiter – und in den Herzen der Menschen, die ihn kennen und schätzen durften.


Ruhe in Frieden, Michel.

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